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Spendenaufruf für Johanna

Johanna wünscht sich eine Delphintherapie um ihre Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten zu verbessern!

Liebe Spender und Unterstützer,         

meine Tochter Johanna wurde Anfang des Jahres 2010 in der 26. SSW in der Kinderklinik in Tübingen auf die Welt geholt. Dort war ich schon die letzten drei Wochen, da bei meinen eineiigen Zwillingen festgestellt wurde, dass sie sich zu unterschiedlich entwickelten. Johanna war der besser entwickelte Zwilling und wog schon 1140 Gramm. Ihre Zwillingsschwester dagegen nur 715 Gramm. Dafür ist Charlotte nun aber ein relativ gesundes aufgewecktes Mädchen, welches sich rührend um ihre Schwester kümmert. Johanna hat sich scheinbar mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln gegen das Herausreißen aus meinen Bauch gewehrt und schlussendlich hatte sie 5 Tage nach ihrer Geburt auch noch eine Hirnblutung.

Daher resultieren nun wohl ihre psychomotorischen Entwicklungsverzögerungen. Leider kann sie sich in keiner Weise selbstständig fortbewegen, kein Robben, kein Krabbeln geschweige denn Laufen, nur relativ stabil Sitzen. Dafür kann sie aber schon immer besser sprechen. Das liegt sicher auch daran, dass ich jede Woche mehrmals zur Physiotherapie, Ergo und Logo mit ihr gehe und wir auch schon viele Rehas und Therapieprogramme (z.B. Petö, Gallileo, Hippo) hinter und vor uns haben. Durch die massive Hirnschädigung hat Johanna eine linksbetonte Spastik und ist dadurch in ihrer gesamten Körpermotorik und auch der Gesamtmotorik stark eingeschränkt. Sie hat starke Entwicklungsverzögerungen und benötigt in vielen alltäglichen Verrichtungen die Unterstützung von Erwachsenen. Dabei lernt sie sehr langsam und nur durch viele Wiederholungen, ist aber auch immer wieder für Überraschungen gut.

Nun sind beide Mädels in diesem Jahr in die Schule gekommen und bei Johanna wird es noch auffälliger, dass es ihr äußerst schwer fällt konzentriert zu arbeiten und sie extrem ablenkbar ist. Schon lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, dass die Delfintherapie eine Sache wäre, die Johanna in vielerlei Sicht weiterbringen würde. Aber als alleinerziehende Mutter von drei Kindern gab es immer zu viele kurzfristig zu lösende Probleme. Und auch jetzt wo die Kinder etwas größer sind, gibt es immer noch das Problem der Finanzierung.

Umstritten ist die Behandlung mit Delfinen mittlerweile nicht mehr. Unter anderem ist diese bekannt dafür, die Wahrnehmung und die Sprachentwicklung zu fördern. Außerdem zeigen Forschungsreihen, dass Kinder durch die Arbeit mit den Delphinen schneller und mit größerer Intensität lernen, aufnahmebereiter und aufmerksamer werden. Auch hat man erkannt, dass sie helfen körperliche Sperren und seelische Blockaden zu lösen. Noch habe ich nicht aufgegeben, dass sie eines Tages laufen lernen wird. Schließlich kann sie seit Anfang des Jahres mit Hilfe stehen und mit viel Motivation (und natürlich Hilfe) setzt sie sogar einen Fuß vor den anderen.

Johanna ist ein sehr freundliches Mädchen und lacht viel und gern. Sie hört gern Musik und Geschichten und sie ist sehr gern im Wasser, vorausgesetzt es ist warm. Außerdem liebt sie Tiere über alles. Bis vor einem Jahr bekam Johanna regelmäßig Hippotherapie, aber seit unserem Umzug ist es mir leider nicht mehr möglich sie zu finanzieren. Ich glaube, dass die Delphintherapie sehr wirkungsvoll für Johanna und ihre weitere Entwicklung ist. Ich hoffe sehr, dass sich bei Johanna durch den Kontakt mit den Delphinen ihre Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten verbessern wird. Auch erhoffe ich mir, dass sich durch die Interaktion mit den Delphinen ihre Wahrnehmung, Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit verbessert und sich die eine oder andere Blockade und Sperre löst. Aber wie gesagt, diese Therapie ist sehr teuer! Ich rechne mit ca. 12.000 Euro, die ich natürlich nicht selbst aufbringen kann und die auch nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Daher wende ich mich an Sie. Ich bitte Sie hiermit um Ihre Unterstützung, damit Johanna vielleicht eines Tages ein möglichst normales und eigenständiges Leben führen darf.

 Vielen Dank schon jetzt für Ihr Interesse an Johannas Geschichte, ich freue mich über jeden der sich für uns interessiert und lasse sie gern an unserem weiteren Werdegang teilhaben.

Johanna und Ihre Geschwister Charlotte und Maximilian
und Mama Christiane

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