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Spendenaufruf für Colin

Colin aus Wilhelmshaven braucht deine Hilfe für eine Delphintherapie!

Mein Name ist Nicole, ich bin 38 Jahre alt und Mutter von 3 Kindern und schreibe Ihnen heute im Namen meines mittleren Sohnes Colin. Er ist beinahe 13 Jahre alt und leidet an dem Asperger Syndrom.

Im März 2014 erlitt er nach einem Treppensturz eine Hirnblutung, er lag 11 Tage im Koma und beinahe hätte er es nicht geschafft. Die Ärzte räumten uns nach der Not-OP keine großen Hoffnungen ein, aber Colin zeigte es ihnen, er kämpfte sich zurück ins Leben. Jede Art von möglichen Komplikationen während der OP, der kritischen Phase danach sowie während des Heilungsprozesses nahm er mit. Jeden Tag Auf und Ab, Bangen, Weinen, Schmerzen. Aber Colin ließ sich zum Glück nicht unterkriegen.

Dann folgten Rehabilitation und Reintegration in Schule und Alltag, zahlreiche Therapien Zuhause und viele verloren Kämpfe mit Ämtern und Behörden.

Dinge, die ihm früher viel Freude bereiteten, wie z. B. Schwimmen und Achterbahn fahren, haben die Ärzte verboten und in der Schule fällt ihm das Konzentrieren sehr schwer. Durch den Unfall zeigt er schon Anzeichen wie bei einem Schlaganfallpatienten, also fiel ihm Koordination und motorisches sehr schwer. Sein sehr guter Orientierungssinn sowie das Kurzzeitgedächtnis blieben leider auf der Strecke.

Im Januar 2015 dann der erste epileptische Anfall, es folgte im Februar der zweite, der dritte. Diagnose: Fokale Epilepsie, nicht heilbar und zurzeit sieht es sogar danach aus als sei diese Art therapieresident.

Inzwischen haben sich die Grand Mal-Anfälle in beinahe 14tätige kleinere Anfälle gewandelt, die jedes Mal unter Notfallmedikamenteneinsätze ausgebremst werden können. Unter zunehmender Verschlechterung des Allgemeinbefindens von Colin, hohen Ausfallzeiten in der Schule und nun leider auch zunehmend abfallender Lebensfreude, empfahl unser Hausarzt „Facharzt für Innere Medizin, Rettungsmedizin“ eine Delphintherapie.

Auf eigene Koste ermögliche ich Colin alle 14 Tage samstags für 45 Minuten eine Einheit therapeutisches Reiten. Da diese jedoch mit 44,- € jedes Mal zu Buche schlägt und wir ja nebenbei auch noch für die Delphintherapie sparen, ist eine höhere Frequenz nicht machbar, obwohl ihm auch das Reiten eine große Freude macht und er jedes Mal auf dem Rücken des Pferdes wieder aufblüht.

Colin hat unzählige Einheiten Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Neurofeedback bereits hinter sich. Die osteopathische Behandlungen wurden zum Teil von der Krankenkasse bezuschusst. Er hat mittlerweile einen Grad der Behinderung von 70 % mit dem Merkmal “H” für hilflos.

Wir erhoffen uns durch die Delphintherapie eine Rückkehr der Lebensfreude und positive Auswirkungen auf die Epilepsie und den Asperger sowie die Aufmerksamkeitsstörung. Vielleicht verschwinden dann die starken Alpträume, die ihn mehrmals nachts schreiend aufwachen lassen seitdem er aus dem Koma erwachte… Nur mit drei Kindern können wir das alleine nicht schaffen. Meine Schwiegereltern unterstützen uns, ich spare und mein Mann macht Nachtschichten. Aber ganz alleine werden wir das Geld nicht zusammen bekommen.

Darum sind wir auf jede Hilfe angewiesen, egal wie groß.

Unser großes Dankeschön schon jetzt an alle, die uns unterstützen, egal in welcher Form, natürlich auch für das Lesen von Colins Lebensgeschichte. Vielen Dank.

Familie Brockschmidt

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