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Spendenaufruf für Lutz

Delphine berühren Herzen....

Lutz möchte gerne an einer Delphintherapie teilnehmen




Liebe Spender und Unterstützer,

mein Name ist Lutz. Ich wurde am 17. Juli 2012 als gesundes Kind geboren, dass interessiert war die große weite Welt kennenzulernen. Doch es sollte leider alles anders kommen. Ich war damals 18 Monate alt, als die Ärzte bei mir einen Gehirntumor diagnostiziert haben.

Es folgte eine 9 stündige Operation. Stunden voller Angst, Hilflosigkeit aber auch Hoffnung. Der Befund der Histologie ergab, dass mein Gehirntumor, zu den radikalsten und aggressivsten Tumoren gehört. Dabei handelte es sich um einen atypischen theratoiden Rhabdoidtumor Grad IV, einer der bösartigsten und schnell wachsenden Tumore überhaupt. Die Heilung bei Kindern unter 2 Jahren ist sehr unzureichend. Ich bekam den Therapieplan, der anderthalb Jahre Chemotherapie und zusätzlich Bestrahlungseinheiten beinhaltete.

Man sah die Spuren der Chemotherapie und der Bestrahlungen. Ich war durch die Therapie so geschwächt, dass ich parenteral (über die Vene) ernährt werden musste. Ich hatte während der Therapie starke Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen, konnte nicht schlafen und die OP Naht ist durch die schlechte Wundheilung während der Chemotherapie immer wieder aufgegangen und musste immer wieder genäht werden. Zwischen den Chemoblöcken erfolgten immer wieder MRT Termine und mit ihnen verbunden die Angst vor einem Rezidiv. Eine Angst die man nicht beschreiben kann und möchte.

Im Juni 2015 musste ich die Therapie abbrechen, da ich eine beginnende Knochenmarksdepression durch die Therapie entwickelte. Also haben sich die Ärzte und ich dazu entschieden mit der aggressiven Therapie aufzuhören. Ein komisches Gefühl für uns alle und immer diese Frage, hat die Therapie gereicht?

Die aufwendige Nachsorge beinhaltet für mich viele Therapien, die ich brauche um mich weiterzuentwickeln oder überhaupt mit der Entwicklung anzufangen. Ich habe durch meine Erkrankung und durch die aggressive Therapie Entwicklungsverzögerungen, besonders habe ich Einschränkungen im Gleichgewicht, in der Fein- und Grobmotorik, Probleme in der Körperwahrnehmung, Konzentrationsprobleme und sprachliche Entwicklungsverzögerung. Optische Merkmale sind das Schielen. Die Bestrahlungseinheiten schließen eine dauerhafte Schädigung des Nervensystems oder Veränderungen der psychischen Fähigkeiten, der motorischen Fähigkeiten und unzähliger weiterer gravierender Nebenwirkungen nicht aus.

Mein Wunsch:

Ich versuche schon mit zahlreichen Therapien meine Entwicklung voran zu bringen. Um die Wirksamkeit dieser zu erhöhen, wünsche ich mir, dass ich an einer Delphintherapie teilnehmen kann. Meine Mama und mein Papa haben von einer Delphintherapie gelesen und gehört, dass diese Therapie Erfolge bei Patienten mit einem Gehirntumor versprechen. Außerdem zeigen Forschungsreihen, dass kranke Kinder durch die Arbeit mit den Delphinen schneller und mit größerer Intensität lernen, aufnahmebereiter und aufmerksamer werden. Ich weiss die Delphintherapie ist keine Wundermedizin. Sie kann Krankheiten nicht heilen. Aber ich habe gelernt, dass in der Krebstherapie nicht nur die Schulmedizin wichtig ist sondern auch die Selbstheilungskräfte eine ganz besondere Rolle im Kampf gegen Krebs spielen und von unschätzbaren Wert sind und es wäre für mich auch mal etwas Schönes im Leben neben der langen schweren Therapie und den vielen Therapien für meine Entwicklung, wo ich sicherlich viel Spaß hätte, denn ich liebe mein Leben und möchte leben und vielleicht bringt mir diese Erfahrung ein Stück Leben zurück.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich durch Spenden meinen Wunsch ermöglichen könnte. Jede noch so kleine Unterstützung bringt mich einen Schritt weiter zu meinem Ziel.

Ich wünsche allen, die mich unterstützen, viel Gesundheit und möchte Vielen lieben Dank sagen.

Euer Lutz und Familie




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